Erna Šídová (*1926), Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße


Ein Gedicht über die "Bauernschläue"


Eine "wahre Ironie" über Herrn Müller, der zum ökonomischen Aufbau in die Sowjetunion reiste


"Weihnachten im Isergebirge"


"Die Girlandenräuber"



Erna Šídová stammt aus der im Isergebirge liegenden Gemeinde Johannesberg (Janov nad Nisou), in dem traditionell das Glashandwerk angesiedelt ist. Die Tochter eines Glasdruckers und einer Glasschleiferin besuchte die Handelsschule, musste anschließend während der Zeit des Nationalsozialismus ein Pflichtjahr in der Land- und Hauswirtschaft leisten und wurde später dienstverpflichtet. Zweimal sollte ihre Familie nach dem Krieg ausgesiedelt werden, aber da man ihre Eltern als Facharbeiter benötigte, durfte die Familie bleiben. Erna Šídová fand dann eine Anstellung in einer Schleifmühle und verliebte sich in ihren Chef, einen Tschechen. Die Beiden heirateten und bekamen drei Kinder. Nach einem Herzinfarkt des Mannes übernahm sie die Leitung und die Verantwortung für 84 Angestellte der Schleifmühle.
Zusätzlich engagierte sie sich im Johannesberger Kulturverband für das kulturelle Leben der verbliebenen deutschen Minderheit und war dessen Vorsitzende.
Mit 82 Jahren zog sie altersbedingt in eine Neubauwohnung in Gablonz (Jablonec).

Für das Projekt „mundArt“ rezitiert sie aus einigen Werken ihrer gesammelten Texte in der „paurischen“ Mundart des Isergebirges.





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